Astrofoto — Saturn — 03.08.2017
Aufgenommen am: | 03.08.2017 |
in: | Offenbach, Bieber |
Teleskop: | Dobson, 200/1200 |
Okular: | Barlow Linse 2,5 |
Kamera: | Nikon D60 |
Zubehör: | T2 Adapter |
ISO Einstellung: | 800 |
Aufgenommen am: | 03.08.2017 |
in: | Offenbach, Bieber |
Teleskop: | Dobson, 200/1200 |
Okular: | Barlow Linse 2,5 |
Kamera: | Nikon D60 |
Zubehör: | T2 Adapter |
ISO Einstellung: | 800 |
Mit der Zeit sammelt sich einiges an was man so an Zubehör hat. Angefangen von Büchern und Auffindkarten über Software oder Apps auf dem Smartphone und natürlich den ganzen Okularen die man so nutzt. Bei den Okularen beschränkt sich meine Liste auf die Okulare, die tatsächlich regelmäßig im Einsatz sind. Aufgeführt sind natürlich auch meine Hilfsmittel zur Justage der Optik an den Teleskopen sowie einige Filter und anderer Zubehör.
Bücher und Auffindkarten:
Software und Apps:
Okulare:
Filter:
zus. Sucher:
Kameras:
Sonstiges:
Dieses Jahr ging es im Sommerurlaub auf einen Campingplatz in Lazise am Gardasee. Tagsüber ist hier Spaß durch einen eigenen Aquapark direkt auf dem Platz und Tretbootfahren auf dem See garantiert. Abends gibt es dort ein Programm der Animation vor Ort. Natürlich bestand jedoch auch der Wunsch nachts dem geliebten Hobby nachzugehen und so stellte sich die Frage wie bekomme ich mit 5 Personen im Auto noch das Teleskop mit in den Urlaub. Am liebsten das große Dobson...
Nun das würde wohl nicht so funktionieren also musste eine Alternative her. Die Überlegung wegen dem Teleskop mit einem extra 2. Auto zu fahren wurde aufgrund der zusätzlichen hohen Kosten wieder verworfen. Dies war also der Zeitpunkt sich ein kleines Reiseteleskop zuzulegen. Die Ansprüche waren recht schnell klar. Wenigstens ansatzweise deepskygeeignet, Mond und Planeten sowieso und natürlich kompakt und leicht zu transportieren. Die Kosten sollten sich aufgrund eines recht engen Budgets auch sehr im Rahmen halten. Natürlich bekommt man für wenig Geld nicht gerade ein hochklassiges Gerät, aber für die Reisemobilität muss man eben auch Abstriche machen. Entschieden habe ich mich dann für das Zoomion Philae 114/500 vom Astroshop.
Der erste Beobachtungsabend fand in Strandnähe statt. Es gab Jupiter und den Kugelsternhaufen M13 im Sternbild Herkules zu sehen. Wer ein großes Dobson gewohnt ist wird bei dem Anblick durch das kleine Zoomion erst mal etwas enttäuscht sein. Jupiter ist zwar mit seinen Monden gut zu erkennen, aber eine richtig hohe Vergrößerung ist natürlich aufgrund der geringen Brennweite des Teleskopes nicht möglich. Der Kugelsternhaufen ist dementsprechend auch nicht ganz so eindrucksvoll anzusehen. Aber im Großen und Ganzen war es ok. So musste nicht ganz auf die nächtlichen Aktivitäten verzichtet werden. Begeistert war jedoch das dänische Pärchen die gefragt hatten ob sie mal durchschauen dürfen.
Leider reichte es aufgrund abendlicher Bewölkung nur noch zu zwei weiteren Abenden der Beobachtung. Auch hier gab es wieder Jupiter und M13 zu sehen. Der Kugelsternhaufen hat diesesmal zwei Schweizer begeistert. Für die Kinder war am letzten Beobachtungsabend der Mond das Highlight. Unser Trabant ist ja auch immer eine Beobachtung wert.
Jeder der sich regelmäßig nachts draußen aufhält, um den Himmel zu beobachten kommt irgendwann an den Punkt an dem es in den Urlaub geht und man sich überlegt wie man dort sein Hobby weiter ausführen kann.
Die Anforderungen sind klar. Möglichst kompakt, leicht zu transportieren und trotzdem sollte man etwas mehr erkennen können als Mond und Planeten.
Ich habe mich für die recht günstige Variante entschieden und bei Ebay einen Newton erstanden der mit 114mm Öffnung auch schon ansatzweise deepskygeeignet ist. Die Objekte sind damit zwar recht klein, aber sie sind zu sehen.
Typ: | Reflektor |
Bauart: | Newton |
Hersteller: | Zoomion |
Öffnung (mm): | 114 |
Brennweite (mm): | 500 |
Öffnungsverhältnis: | f/4.4 |
Grenzgröße (mag): | 12,1 |
Max. sinnvolle Vergr.: | 228 |
Montierung: | Parallaktisch |
.
Aufgenommen am: | 03.07.2017 |
in: | Offenbach, Bieber |
Teleskop: | TS-Jupiter 70/900 |
Okular: | / |
Kamera: | Nikon D60 |
Zubehör: | T2 Adapter |
ISO Einstellung: | 200 |
Belichtungszeit: | 1/15 Sek. |
Immer auf der Suche nach einem neuen und guten Beobachtungsort hat es mich diesesmal in den Rodgau verschlagen. Um etwas genauer zu werden, auf den Parkplatz vom Badesee Niederroden. Dafür, dass Rodgau nun nicht so weit von Offenbach weg ist, ist der Himmel dort doch schon etwas besser. Vor allem aber hat man ringsum freie Sicht und kann sich somit richtig austoben.
Ich habe zunächst den freien Blick auf Saturn genossen, da dieser auf Balkonien doch immer erst recht spät zu sehen ist. Im Anschluss habe ich meine Himmelsreise am Jupiter fortgesetzt. Es folgten logischerweise noch M13 und M57. Im Anschluss habe ich noch ein neues Ziel gesucht und gefunden. Es handelt sich hierbei ebenfalls um einen Kugelsternhaufen mit dem Namen M56. Er liegt zwischen dem Sternbild Leier und Schwan und bietet zwar nicht so einen schönen Anblick wie M13 ist aber dennoch toll.
Da es am 24. ein recht erfolgreicher Abend war bin ich am darauffolgenden Abend direkt wieder an den Badesee gefahren. Ich wurde nicht enttäuscht. Neben den üblichen Verdächtigen konnte ich ein weiteres Objekt meiner Liste hinzufügen. Der Kugelsternhaufen M92. Er hat ein sehr helles Zentrum und ist beim ersten mal sehr schwer zu finden gewesen.
Beobachtungsbuch:
2017-06-23_M56
2017-06-24_Jupiter
2017-06-24_M92
2017-06-24_Saturn
Für den schnellen Einsatz zwischendurch und zum Absuchen am Himmel habe ich mir noch ein Fernglas angeschafft. Hier habe ich jedoch eine sehr günstige Variante von Lidl erworben.
Aufgrund des großen Objektivdurchmessers ist das Fernglas ordentlich schwer und macht längere freihändige Beobachtungen recht anstrengend.
Bisher habe ich lediglich den Kugelsternhaufen M13 damit gefunden. Planeten gehen natürlich auch, jedoch muss man dann bei einer hohen Vergrößerung definitv mit Stativ arbeiten.
Typ: | Fernglas |
Bauart: | Zoom |
Hersteller: | Auriol |
Öffnung (mm): | 60 |
Max. sinnvolle Vergr.: | 20 |
Montierung: | Freihand / Stativ |
.
Auf dem Campingplatz am Gederner See findet jedes Jahr das internationale Teleskoptreffen statt. Die Veranstaltung geht über mehrer Tage und bietet die Möglichkeit zu beobachten und sich auszutauschen. Das ganze unter einem doch schon recht dunklen Himmel.
Dieses Jahr bin ich mit meinem Sohn ebenfalls angereist. Dort angekommen mussten wir erst mal staunen über so manche Teleskopgrößen die dort vertreten waren. Wer denkt ein Dobson mit einer Öffnung von 200mm und einer Brennweite von 1200mm ist groß , sollte sich mal dort die Teleskope ansehen. Unseren Platz haben wir schnell gefunden und natürlich erst mal das Zelt und den Pavillion aufgestellt.
Tagsüber kann man dort auch Minigolf spielen oder am See baden gehen. Wir haben so ziemlich alles gemacht. Natürlich haben wir uns auch noch weiter auf der ITV- Wiese umgesehen. Dort sind auch immer einige Händler vertreten und manche verkaufen dort auch ihre gebrauchten Artikel zu fairen Preisen.
Der erste Abend war sehr sehr feucht, aber der Himmel war trotzdem recht klar und es waren einige Sterne mehr zu sehen als in Offenbach. Mein Sohn hatte nun Premiere und durfte das erste Mal das Dobson vorbereiten und auf den Jupiter ausrichten. Nachdem wir uns den Jupiter lange genug angeschaut hatten wollten wir nun mal endlich auch die ersten Deepsky-Objekte in Angriff nehmen. Leider war ich nicht fähig irgendetwas am Himmel zu finden. Aber zum Glück gibt es dort ganz viele Leute die ganz viel Ahnung haben. Wir haben uns also an einen Nachbar gewendet und ihn um Hilfe gebeten. Nach einigen Erläuterungen und theorethischen Erklärungen war er so nett und hat uns M13 (Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules) und M57 (Ringnebel im Sternbild Leier) eingestellt. Der Anblick war sagenhaft.
Am zweiten Abend war der Himmel noch klarer und es ist mir dann auch selbst gelungen M13 und M57 zu finden. Der Anblick war meiner Meinung nach noch faszinierender als am Vortag. Bei der Nachbarschaft haben wir dann natürlich auch noch mal durch das Teleskop geschaut. Dank einer Goto-Steuerung waren hier mehrere Galaxien in wenigen Minuten möglich.
Unser Fazit für diesen Ausflug lautet: Nächstes Jahr definitiv wieder !
Beobachtungsbuch:
2017-05-25_M13
2017-05-25_M57
2017-05-24_Jupiter
Auf Balkonien im schönen Stadteil Bieber lassen sich mitunter bei gutem Wetter so manch hellere Objekte beobachten. Am 13.05.17 war es leider nicht ganz so gut und ich musste immer wieder auf die Wolkenlücken warten. Es zeigten sich der Jupiter und drei seiner Monde sowie zwischenzeitlich kurzzeitig der Saturn. Bei Saturn waren die Ringe trotz der Sichtbedingungen gut zu erkennen und weit geöffnet. Aufgrund zunehmender Bewölkung war dieser Beobachtungsabend schnell wieder zu Ende.
Beobachtungsbuch:
2017-05-13_Jupiter
2017-05-13_Saturn
Aufgenommen am: | 04.04.2017 |
in: | Offenbach, Bieber |
Teleskop: | Refraktor 70/900 |
Kamera: | Nikon D60 |
Zubehör: | T2 Adapter / Sonnenfilter |
ISO Einstellung: | 200 |
Belichtungszeit: | 1/6 Sek. |